Mont Saint-Michel


Es schaut aus, wie sich Künstler und Autoren das legendäre Schloss Camelot von König Arthur ausmalten: das kleine Gemeindchen Le Mont Saint-Michel im französischen Département Manche. Mitten im Wasser thront eine Felsinsel auf dem sich Burgen-gleich Gebäude, Befestigungsanlagen und eine Abtei in den Himmel strecken. Mächtig, stark und wie eine Illusion wirkt dieses Gebilde. Doch ist es ganz real. Nur rund 50 Einwohner beherbergt die Insel – allesamt Ordensleute der Fraternité Monastique de Jérusalem.

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Der Sky Tree in Tokyo


Am 29. Februar 2012 ist er fertiggestellt worden: der Sky Tree. Der gigantische Funk- und Kommunikationsturm in Tokyo, Japan ist mit 634 Metern das derzeit zweitgrößte Gebäude der Welt. Nur das Burj Khalifa überragt ihn derzeit – aber das bei 828 Metern Höhe um fast 200 Meter. Die Konstruktion hast rund 65 Milliarden Yen also etwa 601 Millionen Euro gekostet und sollte eigentlich schon im Dezember beendet werden. Doch haben Erdbeben und hierdurch ausgelöste Material- und Lieferprobleme den Baufortschritt verzögert.
Der Sky Tree ist kein reines Funktionsgebäude, sondern soll auch in Sachen Tourismus wirken. Daher finden sich an der Stahlkonstruktion zwei Aussichtsplattformen – einmal auf 350 und einmal auf 450 Metern Höhe. Dazu Restaurants und natürlich einige Büros.

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Schrottautos in der Wüste

Verfall fasziniert. Im Netz gibt es mittlerweile hunderte Seite von Urban Explorern. Menschen also, die Entdeckungstouren in Städten abseits der Wege unternehmen; die aufgegebene U-Bahnstationen erforschen, in verfallenen Irrenhäusern photographieren und in verlassenen Villen von Prominenten herum stöbern.Doch auch außerhalb der Städte gibt es viel zu sehen und Verfall in seiner faszinierendsten Weise zu beobachten. In den Wüstengegenden der USA finden sich Schätzungen zufolge tausende Fahrzeuge, die dort einfach verfallen. Einige wurden von ihren Besitzern einfach stehen gelassen. Andere sind verunfallte Überreste. Wie manche dort hingekommen ist hingegen ein Rätsel.

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Das tiroler Atlantis


Im westlichen Südtirol liegt der Reschensee – und damit das Atlantis Südeuropas. Denn in dem künstlichen Stausee befinden sich die Überreste der Dörfer Graun und Reschen. Beide wurden im Jahr 1950 weitestgehend gesprengt und beim anschließenden Aufstauen des Sees überflutet. Heute zeugt nur noch der romanische Turm der Dorfkirsche Alt-Graun von den einstigen Dörfern, der aus Denkmalschutzgründen nicht zerstört werden durfte.

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Der Schuh-Baum von Middlegate


Der US Highway 50 wird als die Loneliest Road in America bezeichnet. Tatsächlich begegnet man auf der 4846-km-Strecke, die einmal von Ost nach West führt, zeitweise niemanden. Ein, zwei und vielleicht auch drei Stunden ist's möglich, das Teilstück durch Nevada zu fahren, ohne auch nur ein einziges entgegenkommendes Auto zu sehen. Dafür bietet sich abseits der Straße aber so manch anderer Anblick, der es durchaus wehrt ist, dafür auch mal rechts ranzufahren: etwa der Shoe Tree of Middlegate.

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Die Architektur des Oscar Niemeyer


Oscar Ribeiro de Almeida Niemeyer Soares Filho, wohl besser bekannt als Oscar Niemeyer, ist für mich einer der prägensten Architekten überhaupt. Denn was der Brasilianer mit deutschen Vorfahren an Bauten erdachte und realisierte, das gab's vorher so noch gar nicht. Oder höchstens in Science-Fiction-Filmen. Denn Niemeyers Architektur wirkt wie aus einer fernen Welt oder noch weit entfernten utopischen Zukunft. Gigantische geschwungene Wände, weiße Fassaden und große dunkle Fensterflächen zeichnen seinen Stil aus.

Aber schaut selbst.

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