Kolmanskuppe


Ich hatte eigentlich nicht geglaubt, dass ich zu diesem Thema etwas in der Wikipedia finde. Doch ich habe mich geirrt. In der Wikipedia findet sich nämlich sogar ein recht detaillierter Beitrag zu Kolmanskuppe – auch Kolmanskop -, einer verlassenen Siedlung im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika, dem jetzigen Namibia.

Kolmanskuppe wurde 1908 einige Kilometer von Lüderitz, einer Hafenstadt, gegründet, nachdem Einheimische in der dortigen Wüstengegend Diamanten entdeckt hatten. Schnell errichtete man daher mitten in der Wüste Unterkünfte für die wackeren Diamantensucher, um die später Kneipen, ein Krankenhaus, ein Elektrizitätswerk und sogar Kegelbahn entstanden.

Doch schon wenige Jahr später, nachdem ersten Weltkrieg, gingen die Diamantenfunde stark zurück. Etliche reiche Bewohner entschlossen sich Kolmanskuppe zu verlassen und anderswo weiter zu suchen oder in den luxuriösen Ruhestand zu gehen. Gegen Ende der 20er Jahre wurde der Diamantenabbau schließlich komplett eingestellt. Seitdem gewann die Wüste stetig mehr von ihrem Reich zurück, was letztlich - in den 1960ern - sogar den letzten Einwohner vertrieb. Heute ist Kolmanskuppe vollkommen verlassen und darf aufgrund der gefährlichen Umgebung nur mit Sondergenehmigung oder bei einer der regelmäßigen Führungen besichtigt werden.

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Flickr-Pics: Vergessen und verlassen










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Vulcan – Die Star Trek-Stadt


Die Stadt Vulcan in Alberta, Kanada ist das was man gemeinhin als typisches Kaff bezeichnen würde. Sie liegt im wahrsten Sinne des Wortes 'mitten in der Prärie', hat gerade mal um die 2.000 Einwohner und wäre ohne einige wichtige Hauptverkehrsadern wahrscheinlich auf keiner Karte zu finden.

Um die Stadt etwas interessanter zu machen hatten einige schlaue Bürger daher beschlossen, den sowieso interessanten Namen auszunutzen und Vulcan auf Star Trek zu bürsten. Schließlich ist Vulcan auch der Planet vom dem Mr. Sprock stammt. So finden sich in dem kanadischen Kaff mittlerweile ein Denkmal für's Raumschiff Enterprise, einige spacige Restaurants und Cafés. Und auch Blumenkübel und Geräteschuppen in Form von Shuttles sind dort anzutreffen. Zentraler Punkt des Star Trek-Konzeptes ist allerdings die futuristische Trek Station, ein aufwendiges Informationszentrum über die Stadt und Star Trek.

Offenbar hat die Idee auch gut funktioniert. Denn Vulcan hat sich mit der Zeit zu einem Geheimtipp in Touristenführern gemausert und ist als Veranstaltungsort für's Galaxyfest, einer StarTrek und Science-Fiction-Convention, auserkoren worden.

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Die Klöster von Metéora


Im griechischen Pindos-Gebirge, unweit von Kalambaka, findet sich eine der beeindruckensten Anblicke, den man überhaupt zu Gesicht bekommen kann. Auf unzähligen großen und kleinen Sandsteinfelsen, die weit in den Himmel ragen, sind 24 Klöster und Eremitagen erbaut. Treffenderweise tragen diese den Namen "Metéora", was in etwa soviel wie "in der Luft schwebend" oder auch "hoch im Himmel" bedeutet.

Freilich sind Klöster aufgrund ihrer isolierten Lage – und teils etliche hundert Meter über dem Grund - nur schwer zu erreichen, weshalb einige von ihnen mittlerweile verlassen und dem Verfall preisgegeben sind. Von wenigen existieren schon seit Jahren nur noch Ruinen und Mauerreste. Noch sechs der beeindruckenden Bauten werden überhaupt bewohnt und von Mönchen in Stand gehalten. Eines von ihnen, das Metamórphosis, ist gleichzeitig das größte Kloster von Metéora. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war es nur über Strickleitern und einen improvisierten Windenaufzug zu erreichen.

Im Jahr 1988 wurden die Klöster von Metéora – als auch das Gebiet Metéora – zum UNESCO-Weltkulturerbe und Weltnaturerbe erklärt.

Weitere Infos und Bilder in der Wiki.

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10 weitere beeindruckende Gotteshäuser


10 - Basilique de Notre Dame de la Paix de Yamoussoukro
Wie der Name vermuten lässt, befindet sich die Basilika 'Unserer Lieben Frau des Friedens" in Yamoussoukro an der Elfenbeinküste. Überraschend ist daher, dass es sich bei ihr um das größte christliche Kirchengebäude der Welt handelt. Félix Houphouët-Boigny, der Präsident des Landes, ließ sie 1985 nach dem Vorbild des Petersdom in Rom errichten – allerdings nimmt sie fast doppelt soviel Grundfläche ein und ist mit 158 Metern auch höher als ihr Vorbild. Offiziell soll sie aus dem Privatvermögen des Präsidenten finanziert worden sein. Kritische Stimme bezweifeln dieses allerdings.


9 - Solid Rock Church
Die Solid Rock Church in Ohio ist an sich eine ganz gewöhnliche Kirche. Auffallend ist jedoch einige riesige Jesus-Statue, die vor ihr in den Himmel ragt. Der 'King of Kings', wie sie benannt wird, scheint sich aus dem Wasser empor zu stemmen und gen Himmel zu blicken. Laut der Website der Kirche ist die Statue 19 Meter hoch und wiegt fast 8 Tonnen – damit soll es die größte Jesusstatue der Vereinigten Staaten sein.

Website der Solid Rock Church


8 - Catedral de Las Lajas
Die Kathedrale Las Lajas im entlegenen kolumbianischen Nariño ist eine Ode an gotische Architektur. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde sie über dreißig Jahre hinweg in einen Canyon hinein gebaut, so dass sie nur über einen breite Brücke, die den Guáitara überspannt, und eine lange Treppe zu erreichen ist.


7 - Saint-Pierre
Der gebürtige Schweizer Le Corbusier gilt heute als einer der bedeutendsten und einflussreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts, was nicht zuletzt seinen ausgefallenen Ideen zu verdanken ist. Die Saint-Pierre Kirche im französischen Firminy gilt als seinen letztes großes Werk, auch wenn sie erst mehrere Jahre nach seinem Tod in Angriff genommen wurde. Aufgrund politischer Probleme kam es zwischen 1975 und 2003 zum Baustopp. Erst später wurde sie unter Führung eines ehemaligen Schülers Le Corbusiers fertig gestellt – wobei das Gebäude nun, aufgrund der Nutzung öffentlicher Gelder, als Gemeinde- und Kulturhaus gilt.

Wiki-Eintrag zu Le Corbusier


6 - Provo Utah Temple
Der Provo Utah Temple im US-amerikanischen Provo ist das 17te Gotteshaus der der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, auch bekannt als "Mormonen". Er umfasst knapp 12.000 Quadratmeter Fläche und ist dem früher errichteten Ogden Utah Temple der religiösen Vereinigung nachempfunden.


5 - Tōkyō Katedoraru Sei Maria Daiseidō
Im japanischen Tokio wurde mehrere Jahre nach der Zerstörung der einstigen Sankt Maria Kathedrale während des zweiten Weltkrieges eine Ausschreibung für einen Neubau abgehalten. Als Sieger dieser ging der bekannte Architekt Kenzo Tange hervor, der das jetzige Gebäude zusammen mit dem Deutschen Wilhelm Schlombs und einigen weiteren Kollegen umsetzte.


4 - Temple Expiatori de la Sagrada Família
Die Sagrada Família in Barcelona, Spanien ist wohl eines der berühmtesten Werke des Architekten Antoni Gaudí. Begonnen wurde die Kirche 1882 allerdings von dem Architekten Francisco del Villar, der ein schlichtes Gotteshaus geplant hatte. Nach einem Streit mit der Bauleitung wurde del Villar allerdings durch Gaudí ersetzt, der sämtliche Pläne grundlegend überarbeitete und die jetzige Komposition aus mehreren Seilrichtungen arrangierte. Da Gaudí 1926 verstarb konnte er die Vollendung der Bauarbeiten, die bis zum heutigen Tag andauern, nicht mehr miterleben. Der derzeitigen Planung zufolge soll die monumentale Kirche bis 2026, dem hundertsten Todesjahr Gaudís, fertig gestellt werden.

Ausführlicher Wiki-Eintrag


3 - Stykkishólmur Church
Diese äußerst modern gestaltete Kirche liegt am Rande der Fischerstadt Stykkishólmur im Westen des kalten Islands. Sie fasst knapp 300 Personen und dient nicht nur für Gottesdienste sondern auch für regelmäßige Konzerte und Gemeinschaftsveranstaltungen.


2 - Santuario della Madonna delle Lacrime
Die zu deutsch 'Heiligtum der heiligen Jungfrau der Tränen' genannte Wallfahrtskirche im italienischen Syrakus hatte seit ihrer Planung im Jahre 1956 mit zahlreichen Entstehungsschwierigkeiten zu kämpfen. Zwar fand sich durch die Ausschreibung eines Architektenwettbewerbs prompt ein Team mit einem interessanten Entwurf, doch nach dem ersten Spatenstich dauerte es aufgrund zahlreicher archäologischer Funde im Baugrund noch Jahre, bis sich das knapp 75 Meter hohe Gebäude dem Himmel entgegen reckte.

Weitere Infos & Bild vom Innenraum


1 - Cross Island Chapel
Nachdem wir oben schon das größte christliche Kirchengebäude der Welt hatten, kommen wir zum angeblich kleinsten. Die Cross Island Chapel in Oneida in New York wurde 1989 auf einer Plattform auf einem kleinen See errichtet und soll – wie aber auch einige weitere Kirchen in den USA – die angeblich die kleinste Kirche der Welt sein. Sie misst gerade mal 1,2 Meter mal 2 Meter und bietet so gerade genug Platz für einen Pfarrer und zwei, maximal drei weitere Personen – perfekt für eine kleine Hochzeit.

Weitere Infos & Kleine Kirchen


Hier der erste Teil der Serie:
10 äußerst beeindruckende Gotteshäuser

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Quellen u.a. Wikipedia / solidrockchurch.org / trekearth.com und andere / deputy-dog.com ...

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Futuristischer Garten: Das Eden Project


Auf den ersten Blick könnte man meinen, es handle sich um ein Mars-Besiedlungsprojekt der NASA. Dabei sind die gigantischen geodätischen Kuppeln, die eine ehemalige Kaolingrube im britischen Cornwall überspannen allerdings ganz und gar irdisch: Sie bilden nämlich das Eden Project, einen riesigen botanischen Garten – und mit insgesamt 30.000 Quadratmeter überspannter Fläche die derzeit größten Gewächshäuser der Welt. Das größte von ihnen ist der Humid Tropics Biome – er alleine bedeckt eine Fläche von 1,5 Hektar.

Der Hauptgartenkomplex besteht aus den zwei Biodomen, die selbst aus mehreren Kuppeln bestehen, die wiederum von einem einem umfassenden Freiluftgarten umgeben werden. Unter den riesigen Kuppeln gedeihen Pflanzen aus allen möglichen Klimazonen der Welt – von den Tropen über die Subtropen bis hin zum Mittelmeerklima ist alles vertreten. Insgesamt sollen dort derzeit 1.000.000 Pflanzen und auch einige Tierarten – wie Vögel und Schmetterlinge - beheimatet sein. Die meisten von diesen stammen aus aus anderen botanischen Gärten aus Großbritannien oder wurden von Universitäten bereitgestellt. Manche, äußerst seltene Arten, wurden hingegen aus ihren Heimatländern eingeflogen.

Damit jedes Pflänzlein auch optimale Bedingungen erfährt und nicht schon nach wenigen Wochen oder Monaten eingeht wurden knapp 80.000 Tonnen Erde herangeschafft und Biologen und Botaniker engagiert, die sich um die Schützlinge kümmern. Darüber hinaus verrichtet ständig ein komplexes Umweltkontrollsystem seinen Dienst, das Wärme, Luftfeuchtigkeit und etliche weitere Klimafaktoren kontrolliert und reguliert.

Erdacht wurde das Project übrigens von dem Archäologen und Musikproduzenten Tim Smit, der auch die "Lost Gardens of Heligan" in Großbritannien entworfen hat. Seine Pläne sehen vor, dass das Eden Project um einen weiteren Kuppel-Bau, genannt The Edge, erweitert wird. Dieser soll eine gigantische Wüsten und Oasen Landschaft beherbergen, die nur durch Sonnenenergie und Regenwasser am Leben erhalten wird. Finanziert werden sollte The Edge durch einen Finanzierungswettbewerb der 'Big Lottery Fund' – hierbei wurde das Eden Project allerdings von einem Mitbewerber geschlagen. Ob und wann The Edge nun noch realisiert wird ist ungewiss.

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Kurz angelinkt 01'08:


Nice strange Sign: Picture (CC) by Clearly Ambiguous


Still scratching my head on this one... Pedestrians with hula hoops ahead?

Inside the Tokyo Traffic Control Center

Making your own "X-ray Photographs"

10 Most Bizarre (but REAL!) Personal Ads ever

Retro-Future: Glorious Urbanism

The Art of Extreme Sleeping


The Internet lied to me

Benoit Mandelbrot - Spiral Fantasy

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Weltraumkolonien – Die Visionen der frühen Raumfahrt


In den frühen Jahren der Raumfahrt und der NASA (und auch ihrer Vorgängerorganisation NACA), als das Millennium noch in einiger Ferne lag, träumten Forscher und Visionäre davon, in wenigen Jahren und Jahrzehnten riesige Weltraumkolonien und Raumstationen im All zuerrichten. Unter den Visionären befanden sich etwa John Desmond Bernal, der 1929 die sogenannte Bernal-Sphäre vorstellte. Hierbei handelt es sich um eine Station, die in ihrem Hauptmodul, einer riesigen Kugel, eine erdähnlichen Lebensraum – samt Wäldern, Häusern und Grünflachen usw. - für bis 30.000 Menschen bieten sollte. Sie wäre eine Art Zwischentopp zwischen Erde, Mond und dem Mars gewesen.

Auch der O’Neill-Zylinder ist ein mehr oder minder bekanntes Konzept. Es wurde von einflussreichen Physiker Gerard O’Neill erdacht, da er die Besiedlung fremder Himmelskörper wie Mond oder Mars für unrentabel hielt. Stattdessen, so seine Ansicht, sollte man künstliche Kolonien im All errichten und dauerhaft bewohnen. Seiner Vorstellung nach wären dieses gigantische, bis zu 30 Kilometer lange und 7 Kilometer breite Zylinder, die durch agrawirtschaftliche Anbauflächen, Nutztierhaltung, Wasserreservoire, Lichtreflexionssysteme und riesige Solarpanele autark bestehen und Wohnraum für mehrere Hunderttausende bis zu einigen Millionen Menschen Wohnraum bieten könnten.

Nicht gar so gigantisch fielen die Pläne für den Stanford Torus – L5 - aus, der, wie der Name vermuten lässt, 1975 an der Stanford University vorgestellt wurde. Bei dieser Raumstation sollte es sich um Donut-förmiges Gebilde handeln, das sich langsam um einen zentralen Mittelbau drehte und, ähnlich wie der O’Neill-Zylinder und die Bernal-Sphäre, einen erdähnlich Lebensraum bieten sollte. Doch statt einer ganzen Stadtbevölkerung sollte der Torus nur knapp 10.000 Menschen beheimaten. Positioniert worden wäre das Gebilde am Lagrange-Punkte L5.

Die NASA-Forscher selbst waren später weit bescheidener als die Visionäre. Sie beschränkten sich, wie die Seiten der Raumfahrbehörde heute zeigen, auf kleinere Außenposten, die aber auch heute noch unmachbar scheinen. Darunter etwa eine Raumstation, welche an die Space Station V aus 2001: Odyssee im Weltraum erinnert oder eine, die stark einem Reißnagel ähnelt. Einzig die Pläne für die Space Station Freedom / Alpha sind wirklichkeitsnah. Sie gehen auf die frühen der 1980er Jahre zurück und bildeten später den Grundstock für die Internationale Raumstation (ISS).

Pictures all Public Domain: 1 by Rick Guidice / NASA Ames Research Center | 2 by NASA Ames Research Center | 3 by NASA Ames Research Center | 4 Don Davis / NASA | 5 & 6 by NASA Ames Research Center

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Die Maschinentiere von Nantes


Im kleinen französischen Ort Nantes ist seit Juni 2007 eine äußerst merkwürdige Attraktion zu bestaunen, die Les Machines de l'Ile Nantes – zu Deutsch: Die Maschinen von der Insel Nantes. In einer ehemaligen Schiffswerft der Stadt und ab und an auf den Straßen kann man kleine und zum Teil gigantische Tiere aus Stahl, Holz, pneumatischen Teilen und unzähligen Zahnrädern bewundern, welche sich sogar bewegen können.

Die Sammlung umfasst derzeit unter anderem einen riesigen, mehrere Tonnen schweren Elefanten, einige obskure Meerestiere. Viele mehr, darunter auch Vögel, sollen in den kommenden Jahr noch dazu stoßen. Einige der Schöpfer dieser obskuren Tiere sind ehemalige Mitarbeiter des bekannten Straßenzirkus Royal de Luxe, der schon seit längerem – angefangen in Nantes, 2005 - mit einer ähnliche Show namens La visite du sultan des Indes sur son éléphant à voyager dans le temps (wiki) – etwa Der Besuch des Sultans von Indien auf seinen zeitreisenden Elefanten – durch die Lande und von Stadt zu Stadt zieht.

Am beeindruckendsten ist wohl der riesige mechanische Elefant der Show. Dieser ist knapp 11 Meter hoch, mit Stoßzähnen mehr 20 Meter lang und bringt nahezu 40 Tonnen auf die Wage.

Weitere Bilder findet ihr hier und hier. Bilder von der Show La visite du sultan usw. findet ihr hier und hier.

All Pictures (CC) by claude44

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