Zum fürchten: Ein verlassener Minigolfplatz

Eigentlich sind es ja verlassene Hospitäler, Gefängnisse oder Irrenanstalten, die einem das Fürchten lehren. Doch dieser seit über 50 Jahren geschlossene Minigolfplatz, der Magic Carpet Golf Course, im us-amerikanischen Tucson, Arizona ist ebenfalls nicht ohne. Da er jedoch nicht nur ziemlich creepy, sondern auf äußerst baufällig und damit gefährlich ist, durfte die Gruppe 'Vanishing Tucson' ihn nur mit Genehmigung betreten und in beeindruckenden Bildern festhalten.
All Pictures (CC) by Airstream Life

Weiterlesen ...

Stadt der Künste und der Wissenschaften


Nein, das da oben ist nicht das Hauptquartier der Föderation der Vereinten Planeten aus StarTrek oder eine geheime Anlage der CIA um genetisch verändertes Marihuana herzustellen, sondern die Stadt der Künste und der Wissenschaften (spa. Ciudad de las Artes y de las Ciencias) im spanischen Valencia. Dieses Science Center (Erkl. bei Wikipedia) umfasst eine riesige Oper, ein Planetarium, ein IMAX-Kino, ein Wissenschaftsmuseum und das größte Aquarium Europas.

Weiterlesen ...

Das Telectroscope


Das auf diesen Bildern ist kein notgelandetes SteamPunk-Raumschiff, sondern das Telectroscope, eine ziemlich spektakuläre Kunstaktion. Der Künstler Paul St. George behauptet, dass sein Urgroßvater Alexander Stanhope St. George einst die Idee zum diesem Wunderwerk der Technik hatte: Einem teleskopartigen Apparat, der New York und London visuell über einen langen Sichttunnel verbindet. Nachdem Beginn der Arbeiten seines Urgroßvaters habe es allerdings Schwierigkeiten gegeben, weshalb das Projekt abgebrochen wurde.

Weiterlesen ...

Prypjat - Die radioaktive Geisterstadt


Die Stadt Prypjat (oder auch Prypiat) in der Ukraine, einem Teil der ehemaligen UdSSR: Eine Geisterstadt, wie sie im Buche steht. Sie war einst als ein Wirtschaftszentrum der Sowjetunion geplant, das durch das nur wenige Kilometer entfernte Atomkraftwerk Tschornobyl angetrieben werden sollte. Zu seinen Hochzeiten lebten in Prypjat knapp 50.000 Menschen – hauptsächlich Angestellte des Kraftwerkes und ihre Familien, aber auch Arbeiter, die die Stadt noch erweitern und kräftig ausbauen sollten. In Prypjat gab es alles: Schulen, eine Bücherei, ein Gesellschaftshaus und sogar einen kleinen Vergnügungspart - der jedoch nie eröffnet werden konnte.

Denn dann, 1986, havarierte das Kernkraftwerk Tschernobyl. Die komplette Stadt wurde evakuiert. Alles mussten die Einwohner zurücklassen, was sie auch ohne großes Zögern taten, denn schließlich, so wurde ihnen gesagt, würde man das Problem in den Griff kriegen und sie würden schon bald in ihre Wohnungen zurück können. Doch dazu kam es nicht.

Stattdessen mussten die Behörden das Kernkraftwerk Tschernobyl, Prypjat und das umliegende Gebiet aufgeben. Später wurde die Stadt als Slawutytsch an einem anderen Ort komplett neu errichtet. Prypjat ist auch heute noch zum großen Teil Sperrgebiet. Nur einige Straßen und Plätze wurden teuer dekontaminiert und können mit kontrollieren Reisegruppen besichtigt werden. Darüber hinaus werden von manchen Einwohnern der Umgebung illegale Touren durch die nicht dekontaminierten "Sehenswürdigkeiten" der Stadt angeboten.






All Pictures (CC): by (1) Carl Montgomery (2) skippy13 (3) skippy13 (4) Carl Montgomery (5) Pricey (6) Pricey (7) Carl Montgomery (8) skippy13

Weiterlesen ...

Kolmanskuppe


Ich hatte eigentlich nicht geglaubt, dass ich zu diesem Thema etwas in der Wikipedia finde. Doch ich habe mich geirrt. In der Wikipedia findet sich nämlich sogar ein recht detaillierter Beitrag zu Kolmanskuppe – auch Kolmanskop -, einer verlassenen Siedlung im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika, dem jetzigen Namibia.

Kolmanskuppe wurde 1908 einige Kilometer von Lüderitz, einer Hafenstadt, gegründet, nachdem Einheimische in der dortigen Wüstengegend Diamanten entdeckt hatten. Schnell errichtete man daher mitten in der Wüste Unterkünfte für die wackeren Diamantensucher, um die später Kneipen, ein Krankenhaus, ein Elektrizitätswerk und sogar Kegelbahn entstanden.

Doch schon wenige Jahr später, nachdem ersten Weltkrieg, gingen die Diamantenfunde stark zurück. Etliche reiche Bewohner entschlossen sich Kolmanskuppe zu verlassen und anderswo weiter zu suchen oder in den luxuriösen Ruhestand zu gehen. Gegen Ende der 20er Jahre wurde der Diamantenabbau schließlich komplett eingestellt. Seitdem gewann die Wüste stetig mehr von ihrem Reich zurück, was letztlich - in den 1960ern - sogar den letzten Einwohner vertrieb. Heute ist Kolmanskuppe vollkommen verlassen und darf aufgrund der gefährlichen Umgebung nur mit Sondergenehmigung oder bei einer der regelmäßigen Führungen besichtigt werden.

Die großartigen Pictures 1 - 3 (CC) by SqueakyMarmot | Picture 4 (GnuFDL) by Giraud Patrick

Weiterlesen ...

Flickr-Pics: Vergessen und verlassen










Picture 1 (CC) by ninjapoodles | Picture 2 (CC) by DarkSideX | Picture 3 (CC) by sandcastlematt | Picture 4 (CC) by Nicholas_T | Picture 5 (CC) by Noël Lee | Picture 6 (CC) by jakeliefer | Picture 7 (CC) by jaqian | Picture 8 (CC) by Ross2085

Weiterlesen ...