Die Weltstadt Auroville

Als in den letzten Jahren immer wieder mal das bedingungsloses Grundeinkommen diskutiert wurde, war ich verblüfft, dass dabei nie der Name Auroville fiel. Denn in der kleinen Real-Utopie und Experimentalstadt im Südosten Indiens ist dieses bereits Wirklichkeit – ebenso wie einige andere interessante aber auch verschrobene gesellschaftliche, spirituelle und architektonische Ansätze.

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Der Stufenbrunnen Chand Baori


Das erste Mal habe ich Chand Baori in Tarsem Singhs optischen Meisterwerk The Fall wahrgenommen. Ein Film, der auf zauberhafte Weise epochale Bilderwelten mit einer magischen und anrührenden Geschichte verbindet – kann ich nur jedem wärmstens ans Herz legen. Dabei war mir nicht klar, was das für ein Ort sei: ein mystischer Tempel? Ein Pilger- und Busweg? Nein, bei diesem gigantischen, mit hunderten symmetrisch gegeneinander laufenden Treppen überhäuften Wunderwerk handelt es sich lediglich um einen Brunnen.

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Die Georgia Guidestones


Auf eine kleinen Hügel in Elbert County im US-Bundesstaat Georgia wird Ende der 70er Jahre ein riesiges Monument aus Granit aufgestellt. Vier riesige Steinplatten zentriert um eine Stele und abgedeckt von einem Deckstein ragen sechs Meter in die Höhe – die Georgia Guidestones. Auf ihnen eingraviert: zehn Verhaltensrichtlinien für die gesamte Menschheit – abgefasst in zwölf Sprachen. Das mysteriöse: wer das „amerikanische Stonehenge“, wie es gerne bezeichnet wird, aufstellen ließ, ist gänzlich unbekannt.

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Ballonsatelliten

Beim Anblick solcher Gebilde wird einem klar, wieso manch Pilot in der Zeit des Kalten Krieges meinte, UFOs und außerirdische Raumschiffe am Himmel zu sehen. Denn die sogenannten Ballonsatelliten erscheinen tatsächlich wie aus einer anderen Welt...

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Mont Saint-Michel


Es schaut aus, wie sich Künstler und Autoren das legendäre Schloss Camelot von König Arthur ausmalten: das kleine Gemeindchen Le Mont Saint-Michel im französischen Département Manche. Mitten im Wasser thront eine Felsinsel auf dem sich Burgen-gleich Gebäude, Befestigungsanlagen und eine Abtei in den Himmel strecken. Mächtig, stark und wie eine Illusion wirkt dieses Gebilde. Doch ist es ganz real. Nur rund 50 Einwohner beherbergt die Insel – allesamt Ordensleute der Fraternité Monastique de Jérusalem.

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Der Sky Tree in Tokyo


Am 29. Februar 2012 ist er fertiggestellt worden: der Sky Tree. Der gigantische Funk- und Kommunikationsturm in Tokyo, Japan ist mit 634 Metern das derzeit zweitgrößte Gebäude der Welt. Nur das Burj Khalifa überragt ihn derzeit – aber das bei 828 Metern Höhe um fast 200 Meter. Die Konstruktion hast rund 65 Milliarden Yen also etwa 601 Millionen Euro gekostet und sollte eigentlich schon im Dezember beendet werden. Doch haben Erdbeben und hierdurch ausgelöste Material- und Lieferprobleme den Baufortschritt verzögert.
Der Sky Tree ist kein reines Funktionsgebäude, sondern soll auch in Sachen Tourismus wirken. Daher finden sich an der Stahlkonstruktion zwei Aussichtsplattformen – einmal auf 350 und einmal auf 450 Metern Höhe. Dazu Restaurants und natürlich einige Büros.

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Schrottautos in der Wüste

Verfall fasziniert. Im Netz gibt es mittlerweile hunderte Seite von Urban Explorern. Menschen also, die Entdeckungstouren in Städten abseits der Wege unternehmen; die aufgegebene U-Bahnstationen erforschen, in verfallenen Irrenhäusern photographieren und in verlassenen Villen von Prominenten herum stöbern.Doch auch außerhalb der Städte gibt es viel zu sehen und Verfall in seiner faszinierendsten Weise zu beobachten. In den Wüstengegenden der USA finden sich Schätzungen zufolge tausende Fahrzeuge, die dort einfach verfallen. Einige wurden von ihren Besitzern einfach stehen gelassen. Andere sind verunfallte Überreste. Wie manche dort hingekommen ist hingegen ein Rätsel.

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