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Nummer 6: Ein Blick in das wahre Dorf


Wer sich noch an die TV-Serie Nummer 6 – beziehungsweise The Prisoner – erinnern kann, kann sich bestimmt auch noch der surreal erscheinenden Szenerie des Dorfes entsinnen, in dem die Bewohner und 'Nummer Sechs', die Gefangenen, ihrem Leben nachgehen. Wo sich das Dorf in der Serie befindet ist nicht sicher. Eine Insel vor der Künste von Marokko, Großbritannien und Polen werden als mögliche Standorte genannt. Doch enthüllt wird dieses Geheimnis – wie unzählige andere – nie wirklich.

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Die gigantischen Tunnel von New York City


Bereits seit 2007 wird in New York City ein gigantisches Untergrundbauprojekt vorangetrieben: Long Island soll mit der East Side von Manhatten verbunden werden, um endlich die übervollen Straßen der Metropole zu entlasten. Dafür werden unter anderem unter dem bekannten Grand Central Terminal riesige Höhlen in den Stein geschlagen und Tunnel in den harten Grund gebohrt. Und davon hat die Metropolitan Transportation Authority einige verdammt beeindruckende Bilder veröffentlicht.

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Der Stufenbrunnen Chand Baori


Das erste Mal habe ich Chand Baori in Tarsem Singhs optischen Meisterwerk The Fall wahrgenommen. Ein Film, der auf zauberhafte Weise epochale Bilderwelten mit einer magischen und anrührenden Geschichte verbindet – kann ich nur jedem wärmstens ans Herz legen. Dabei war mir nicht klar, was das für ein Ort sei: ein mystischer Tempel? Ein Pilger- und Busweg? Nein, bei diesem gigantischen, mit hunderten symmetrisch gegeneinander laufenden Treppen überhäuften Wunderwerk handelt es sich lediglich um einen Brunnen.

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Die Georgia Guidestones


Auf eine kleinen Hügel in Elbert County im US-Bundesstaat Georgia wird Ende der 70er Jahre ein riesiges Monument aus Granit aufgestellt. Vier riesige Steinplatten zentriert um eine Stele und abgedeckt von einem Deckstein ragen sechs Meter in die Höhe – die Georgia Guidestones. Auf ihnen eingraviert: zehn Verhaltensrichtlinien für die gesamte Menschheit – abgefasst in zwölf Sprachen. Das mysteriöse: wer das „amerikanische Stonehenge“, wie es gerne bezeichnet wird, aufstellen ließ, ist gänzlich unbekannt.

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Mont Saint-Michel


Es schaut aus, wie sich Künstler und Autoren das legendäre Schloss Camelot von König Arthur ausmalten: das kleine Gemeindchen Le Mont Saint-Michel im französischen Département Manche. Mitten im Wasser thront eine Felsinsel auf dem sich Burgen-gleich Gebäude, Befestigungsanlagen und eine Abtei in den Himmel strecken. Mächtig, stark und wie eine Illusion wirkt dieses Gebilde. Doch ist es ganz real. Nur rund 50 Einwohner beherbergt die Insel – allesamt Ordensleute der Fraternité Monastique de Jérusalem.

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Der Schuh-Baum von Middlegate


Der US Highway 50 wird als die Loneliest Road in America bezeichnet. Tatsächlich begegnet man auf der 4846-km-Strecke, die einmal von Ost nach West führt, zeitweise niemanden. Ein, zwei und vielleicht auch drei Stunden ist's möglich, das Teilstück durch Nevada zu fahren, ohne auch nur ein einziges entgegenkommendes Auto zu sehen. Dafür bietet sich abseits der Straße aber so manch anderer Anblick, der es durchaus wehrt ist, dafür auch mal rechts ranzufahren: etwa der Shoe Tree of Middlegate.

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Die echten Hallelujah Mountains


Wer James Camerons Film Avatar gesehen hat, der wird sicherlich nicht nur die blauen Na'vi noch im Kopf haben. Sondern auch die großartigen Bilder der Landschaft des Planeten Pandora. Riesige schlank aufragende Felsen, schwebende Bergmassive und das alles durchflutet von dichtem Nebel.

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Arcosanti, die perfekte Stadt


Seit nunmehr 39 Jahren wird an ihr gebaut, an der Experimentierstadt Arcosanti. Knapp 110 Kilometer nördlich von Phoenix, Arizona gelegen, soll sie ihren Einwohnern irgendwann das perfekte Leben bieten. Denn Arcosanti soll ganz und gar anders sein, als diese Moloche wie New York City, Berlin oder Tokyo. Eine Stadt gemacht nicht für Arbeiter und Kapitalismus, sondern für Menschen.

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Bilder Pjöngjang, Nordkorea


Eigentlich gibt’s zu dieser kleinen Galerie nicht viel zusagen. Pjöngjang (oder auch Pyongyang) ist die Hauptstadt Nordkoreas und soll nahezu 3 Millionen Menschen beherbergen. Die meisten davon leben in bitterer Armut, während sich die Führungskaste mit Luxus und die Stadt mit Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen schmückt. Die Straßen Pjöngjangs sind zumeist menschenleer, da nur die wenigsten einen Wagen geschweige denn Geld für Benzin besitzen. Und die Plätze und „Flaniermeilen“ der Stadt werden aggressiv von der abgehungerten Bevölkerung freigehalten, heißt es. Mehr dazu in der Wikipedia…

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Bilder aus dem CERN


Das CERN - Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire, zu deutsch: Europäische Organisation für Kernforschung – ist das wohl größte europäische Forschungszentrum und das größte Forschungszentrum auf dem Gebiet der Kernphysik weltweit. Knapp 3.500 Mitarbeiter werkeln auf dem exterritorialen Gelände nahe der Schweizer Stadt Meyrin, unweit Frankreichs. Am bekanntesten ist das CERN wohl für seinen Teilchenbeschleuniger, den LHC - Large Hadron Collider. Und auch wenn man normalerweise nicht so einfach auf das bewachte Gelände kommt, mancher durfte sich dort - etwa auch bei einem Tag der offenen Tür - umsehen und reichlich Bilder schießen.

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Die Mechaspinne von Yokohama


Die Maschinentiere von Nantes hatten wir ja schon mal. Die französische Firma La Machine, die solche beeindruckenden Tierchen konstruiert, hat nun auch eine riesige mechanische Spinne gebaut. Die kommt nun anlässlich der Expo Y150, einem Fest zum 150 Geburtstags des Hafens von Yokohama zum Einsatz. Mehr Bilder davon auf der offiziellen Seite und bei Pink Tentacle.



Picture (CC) by taketombo

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Der Royal Pavilion in Brighton


Das 19. Jahrhundert war eine Zeit von Märchen und Träumen. Eine Zeit, in der die westliche Welt den Orient und Asien zu erkunden begann. Und viele westliche Herrscher ließen sich vom Zauber des Fremden vereinnahmen. Einer davon: Prinz von Wales Georg IV. Er war von 1820 bis 1830 König des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland und konnte seine Träume entsprechend leicht ausleben. Und einer davon war Indien.

Georg IV. war vor allem von der indischen Architektur begeistert und ließ sich vom bekannten Architekten John Nash (der war u.a. auch für'n Trafalgar Square, Haymarket Theatre und einiges mehr verantwortlich) einen Palast nach Vorbild indischer Adelshäuser errichten. Die Bauarbeiten dauerten von 1815 bis 1822 und verschlangen ewig viel Geld. Und was dabei rauskam war der Royal Pavilion im englischen Brighton, ein riesiger Prunkbau im indo-sarazenischen Stil. Ein Gebäudekomplex, der nicht so recht ins verregnete England passen mag aber dennoch irgendwie dorthin gehört.

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La Géode - das coolste Kino der Welt


Das wohl coolste Kino der Welt, zumindest was das Design angeht steht in der Cité des sciences et de l’industrie (zu dt. Stadt der Wissenschaften und der Industrie) in Paris. Die im Durchmesser knapp 36 Meter messende Metallkugel beherbergt nämlich ein IMAX-Kino mit 100 Sitzplätzen und einer 1000 m²-Leinwand. Entsprechend seiner Form wird das Kino nur La Géode genannt.

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Zum fürchten: Ein verlassener Minigolfplatz

Eigentlich sind es ja verlassene Hospitäler, Gefängnisse oder Irrenanstalten, die einem das Fürchten lehren. Doch dieser seit über 50 Jahren geschlossene Minigolfplatz, der Magic Carpet Golf Course, im us-amerikanischen Tucson, Arizona ist ebenfalls nicht ohne. Da er jedoch nicht nur ziemlich creepy, sondern auf äußerst baufällig und damit gefährlich ist, durfte die Gruppe 'Vanishing Tucson' ihn nur mit Genehmigung betreten und in beeindruckenden Bildern festhalten.
All Pictures (CC) by Airstream Life

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Das Telectroscope


Das auf diesen Bildern ist kein notgelandetes SteamPunk-Raumschiff, sondern das Telectroscope, eine ziemlich spektakuläre Kunstaktion. Der Künstler Paul St. George behauptet, dass sein Urgroßvater Alexander Stanhope St. George einst die Idee zum diesem Wunderwerk der Technik hatte: Einem teleskopartigen Apparat, der New York und London visuell über einen langen Sichttunnel verbindet. Nachdem Beginn der Arbeiten seines Urgroßvaters habe es allerdings Schwierigkeiten gegeben, weshalb das Projekt abgebrochen wurde.

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Prypjat - Die radioaktive Geisterstadt


Die Stadt Prypjat (oder auch Prypiat) in der Ukraine, einem Teil der ehemaligen UdSSR: Eine Geisterstadt, wie sie im Buche steht. Sie war einst als ein Wirtschaftszentrum der Sowjetunion geplant, das durch das nur wenige Kilometer entfernte Atomkraftwerk Tschornobyl angetrieben werden sollte. Zu seinen Hochzeiten lebten in Prypjat knapp 50.000 Menschen – hauptsächlich Angestellte des Kraftwerkes und ihre Familien, aber auch Arbeiter, die die Stadt noch erweitern und kräftig ausbauen sollten. In Prypjat gab es alles: Schulen, eine Bücherei, ein Gesellschaftshaus und sogar einen kleinen Vergnügungspart - der jedoch nie eröffnet werden konnte.

Denn dann, 1986, havarierte das Kernkraftwerk Tschernobyl. Die komplette Stadt wurde evakuiert. Alles mussten die Einwohner zurücklassen, was sie auch ohne großes Zögern taten, denn schließlich, so wurde ihnen gesagt, würde man das Problem in den Griff kriegen und sie würden schon bald in ihre Wohnungen zurück können. Doch dazu kam es nicht.

Stattdessen mussten die Behörden das Kernkraftwerk Tschernobyl, Prypjat und das umliegende Gebiet aufgeben. Später wurde die Stadt als Slawutytsch an einem anderen Ort komplett neu errichtet. Prypjat ist auch heute noch zum großen Teil Sperrgebiet. Nur einige Straßen und Plätze wurden teuer dekontaminiert und können mit kontrollieren Reisegruppen besichtigt werden. Darüber hinaus werden von manchen Einwohnern der Umgebung illegale Touren durch die nicht dekontaminierten "Sehenswürdigkeiten" der Stadt angeboten.






All Pictures (CC): by (1) Carl Montgomery (2) skippy13 (3) skippy13 (4) Carl Montgomery (5) Pricey (6) Pricey (7) Carl Montgomery (8) skippy13

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Kolmanskuppe


Ich hatte eigentlich nicht geglaubt, dass ich zu diesem Thema etwas in der Wikipedia finde. Doch ich habe mich geirrt. In der Wikipedia findet sich nämlich sogar ein recht detaillierter Beitrag zu Kolmanskuppe – auch Kolmanskop -, einer verlassenen Siedlung im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika, dem jetzigen Namibia.

Kolmanskuppe wurde 1908 einige Kilometer von Lüderitz, einer Hafenstadt, gegründet, nachdem Einheimische in der dortigen Wüstengegend Diamanten entdeckt hatten. Schnell errichtete man daher mitten in der Wüste Unterkünfte für die wackeren Diamantensucher, um die später Kneipen, ein Krankenhaus, ein Elektrizitätswerk und sogar Kegelbahn entstanden.

Doch schon wenige Jahr später, nachdem ersten Weltkrieg, gingen die Diamantenfunde stark zurück. Etliche reiche Bewohner entschlossen sich Kolmanskuppe zu verlassen und anderswo weiter zu suchen oder in den luxuriösen Ruhestand zu gehen. Gegen Ende der 20er Jahre wurde der Diamantenabbau schließlich komplett eingestellt. Seitdem gewann die Wüste stetig mehr von ihrem Reich zurück, was letztlich - in den 1960ern - sogar den letzten Einwohner vertrieb. Heute ist Kolmanskuppe vollkommen verlassen und darf aufgrund der gefährlichen Umgebung nur mit Sondergenehmigung oder bei einer der regelmäßigen Führungen besichtigt werden.

Die großartigen Pictures 1 - 3 (CC) by SqueakyMarmot | Picture 4 (GnuFDL) by Giraud Patrick

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Flickr-Pics: Vergessen und verlassen










Picture 1 (CC) by ninjapoodles | Picture 2 (CC) by DarkSideX | Picture 3 (CC) by sandcastlematt | Picture 4 (CC) by Nicholas_T | Picture 5 (CC) by Noël Lee | Picture 6 (CC) by jakeliefer | Picture 7 (CC) by jaqian | Picture 8 (CC) by Ross2085

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Die Klöster von Metéora


Im griechischen Pindos-Gebirge, unweit von Kalambaka, findet sich eine der beeindruckensten Anblicke, den man überhaupt zu Gesicht bekommen kann. Auf unzähligen großen und kleinen Sandsteinfelsen, die weit in den Himmel ragen, sind 24 Klöster und Eremitagen erbaut. Treffenderweise tragen diese den Namen "Metéora", was in etwa soviel wie "in der Luft schwebend" oder auch "hoch im Himmel" bedeutet.

Freilich sind Klöster aufgrund ihrer isolierten Lage – und teils etliche hundert Meter über dem Grund - nur schwer zu erreichen, weshalb einige von ihnen mittlerweile verlassen und dem Verfall preisgegeben sind. Von wenigen existieren schon seit Jahren nur noch Ruinen und Mauerreste. Noch sechs der beeindruckenden Bauten werden überhaupt bewohnt und von Mönchen in Stand gehalten. Eines von ihnen, das Metamórphosis, ist gleichzeitig das größte Kloster von Metéora. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war es nur über Strickleitern und einen improvisierten Windenaufzug zu erreichen.

Im Jahr 1988 wurden die Klöster von Metéora – als auch das Gebiet Metéora – zum UNESCO-Weltkulturerbe und Weltnaturerbe erklärt.

Weitere Infos und Bilder in der Wiki.

Picture 1 (GnuFDL) by Dido3 | Picture 2 (CC) by mamamusings | Picture 3 (GnuFDL) by Dido3

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10 weitere beeindruckende Gotteshäuser


10 - Basilique de Notre Dame de la Paix de Yamoussoukro
Wie der Name vermuten lässt, befindet sich die Basilika 'Unserer Lieben Frau des Friedens" in Yamoussoukro an der Elfenbeinküste. Überraschend ist daher, dass es sich bei ihr um das größte christliche Kirchengebäude der Welt handelt. Félix Houphouët-Boigny, der Präsident des Landes, ließ sie 1985 nach dem Vorbild des Petersdom in Rom errichten – allerdings nimmt sie fast doppelt soviel Grundfläche ein und ist mit 158 Metern auch höher als ihr Vorbild. Offiziell soll sie aus dem Privatvermögen des Präsidenten finanziert worden sein. Kritische Stimme bezweifeln dieses allerdings.


9 - Solid Rock Church
Die Solid Rock Church in Ohio ist an sich eine ganz gewöhnliche Kirche. Auffallend ist jedoch einige riesige Jesus-Statue, die vor ihr in den Himmel ragt. Der 'King of Kings', wie sie benannt wird, scheint sich aus dem Wasser empor zu stemmen und gen Himmel zu blicken. Laut der Website der Kirche ist die Statue 19 Meter hoch und wiegt fast 8 Tonnen – damit soll es die größte Jesusstatue der Vereinigten Staaten sein.

Website der Solid Rock Church


8 - Catedral de Las Lajas
Die Kathedrale Las Lajas im entlegenen kolumbianischen Nariño ist eine Ode an gotische Architektur. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde sie über dreißig Jahre hinweg in einen Canyon hinein gebaut, so dass sie nur über einen breite Brücke, die den Guáitara überspannt, und eine lange Treppe zu erreichen ist.


7 - Saint-Pierre
Der gebürtige Schweizer Le Corbusier gilt heute als einer der bedeutendsten und einflussreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts, was nicht zuletzt seinen ausgefallenen Ideen zu verdanken ist. Die Saint-Pierre Kirche im französischen Firminy gilt als seinen letztes großes Werk, auch wenn sie erst mehrere Jahre nach seinem Tod in Angriff genommen wurde. Aufgrund politischer Probleme kam es zwischen 1975 und 2003 zum Baustopp. Erst später wurde sie unter Führung eines ehemaligen Schülers Le Corbusiers fertig gestellt – wobei das Gebäude nun, aufgrund der Nutzung öffentlicher Gelder, als Gemeinde- und Kulturhaus gilt.

Wiki-Eintrag zu Le Corbusier


6 - Provo Utah Temple
Der Provo Utah Temple im US-amerikanischen Provo ist das 17te Gotteshaus der der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, auch bekannt als "Mormonen". Er umfasst knapp 12.000 Quadratmeter Fläche und ist dem früher errichteten Ogden Utah Temple der religiösen Vereinigung nachempfunden.


5 - Tōkyō Katedoraru Sei Maria Daiseidō
Im japanischen Tokio wurde mehrere Jahre nach der Zerstörung der einstigen Sankt Maria Kathedrale während des zweiten Weltkrieges eine Ausschreibung für einen Neubau abgehalten. Als Sieger dieser ging der bekannte Architekt Kenzo Tange hervor, der das jetzige Gebäude zusammen mit dem Deutschen Wilhelm Schlombs und einigen weiteren Kollegen umsetzte.


4 - Temple Expiatori de la Sagrada Família
Die Sagrada Família in Barcelona, Spanien ist wohl eines der berühmtesten Werke des Architekten Antoni Gaudí. Begonnen wurde die Kirche 1882 allerdings von dem Architekten Francisco del Villar, der ein schlichtes Gotteshaus geplant hatte. Nach einem Streit mit der Bauleitung wurde del Villar allerdings durch Gaudí ersetzt, der sämtliche Pläne grundlegend überarbeitete und die jetzige Komposition aus mehreren Seilrichtungen arrangierte. Da Gaudí 1926 verstarb konnte er die Vollendung der Bauarbeiten, die bis zum heutigen Tag andauern, nicht mehr miterleben. Der derzeitigen Planung zufolge soll die monumentale Kirche bis 2026, dem hundertsten Todesjahr Gaudís, fertig gestellt werden.

Ausführlicher Wiki-Eintrag


3 - Stykkishólmur Church
Diese äußerst modern gestaltete Kirche liegt am Rande der Fischerstadt Stykkishólmur im Westen des kalten Islands. Sie fasst knapp 300 Personen und dient nicht nur für Gottesdienste sondern auch für regelmäßige Konzerte und Gemeinschaftsveranstaltungen.


2 - Santuario della Madonna delle Lacrime
Die zu deutsch 'Heiligtum der heiligen Jungfrau der Tränen' genannte Wallfahrtskirche im italienischen Syrakus hatte seit ihrer Planung im Jahre 1956 mit zahlreichen Entstehungsschwierigkeiten zu kämpfen. Zwar fand sich durch die Ausschreibung eines Architektenwettbewerbs prompt ein Team mit einem interessanten Entwurf, doch nach dem ersten Spatenstich dauerte es aufgrund zahlreicher archäologischer Funde im Baugrund noch Jahre, bis sich das knapp 75 Meter hohe Gebäude dem Himmel entgegen reckte.

Weitere Infos & Bild vom Innenraum


1 - Cross Island Chapel
Nachdem wir oben schon das größte christliche Kirchengebäude der Welt hatten, kommen wir zum angeblich kleinsten. Die Cross Island Chapel in Oneida in New York wurde 1989 auf einer Plattform auf einem kleinen See errichtet und soll – wie aber auch einige weitere Kirchen in den USA – die angeblich die kleinste Kirche der Welt sein. Sie misst gerade mal 1,2 Meter mal 2 Meter und bietet so gerade genug Platz für einen Pfarrer und zwei, maximal drei weitere Personen – perfekt für eine kleine Hochzeit.

Weitere Infos & Kleine Kirchen


Hier der erste Teil der Serie:
10 äußerst beeindruckende Gotteshäuser

Picture 1 (CC) by Asram | Picture 2 (CC) by rauchdickson | Picture 3 (CC) by Jungle_Boy | Picture 4 (public domain) by granger vincent| Picture 5 (CC) by Ricardo630 | Picture 6 (GnuFDL) by Morio | Picture 7 (CC) by maveric2003 | Picture 8 (CC) by jerrroen | Picture 9 (GnuFDL) by Clemensfranz | Picture 10 (CC) by abbey*christine

Quellen u.a. Wikipedia / solidrockchurch.org / trekearth.com und andere / deputy-dog.com ...

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