Der Royal Pavilion in Brighton


Das 19. Jahrhundert war eine Zeit von Märchen und Träumen. Eine Zeit, in der die westliche Welt den Orient und Asien zu erkunden begann. Und viele westliche Herrscher ließen sich vom Zauber des Fremden vereinnahmen. Einer davon: Prinz von Wales Georg IV. Er war von 1820 bis 1830 König des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland und konnte seine Träume entsprechend leicht ausleben. Und einer davon war Indien.

Georg IV. war vor allem von der indischen Architektur begeistert und ließ sich vom bekannten Architekten John Nash (der war u.a. auch für'n Trafalgar Square, Haymarket Theatre und einiges mehr verantwortlich) einen Palast nach Vorbild indischer Adelshäuser errichten. Die Bauarbeiten dauerten von 1815 bis 1822 und verschlangen ewig viel Geld. Und was dabei rauskam war der Royal Pavilion im englischen Brighton, ein riesiger Prunkbau im indo-sarazenischen Stil. Ein Gebäudekomplex, der nicht so recht ins verregnete England passen mag aber dennoch irgendwie dorthin gehört.







Pictures (all CC) 1 by Ilya Schurov | 2 by Pauldc | 3 by Jim Linwood | 4 by llamnudds | 5 by Andrew* | 6 by .Martin.

1 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hey, interessanter Artikel. Weiter so :)