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Die echten Hallelujah Mountains


Wer James Camerons Film Avatar gesehen hat, der wird sicherlich nicht nur die blauen Na'vi noch im Kopf haben. Sondern auch die großartigen Bilder der Landschaft des Planeten Pandora. Riesige schlank aufragende Felsen, schwebende Bergmassive und das alles durchflutet von dichtem Nebel.

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Bilder: Der Schiffsfriedhof von Nouadhibou


Was passiert eigentlich mit Schiffen, Jachten, Öltankern und Kreuzfahrtschiffen, die nicht mehr seetüchtig sind oder einfach nicht mehr gebraucht werden? Einfach recyceln lassen die sich jedenfalls nicht. Stattdessen landen viele von ihnen auf einem sogenannten Schiffsfriedhof. Davon gibt es weltweit so einige, etwa in Frankreich, Russland, Taiwan. Aber der größte Schiffsfriedhof liegt bei Nouadhibou im westafrikanischen Mauretanien. Allerdings eher unfreiwillig.

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Bilder aus dem CERN


Das CERN - Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire, zu deutsch: Europäische Organisation für Kernforschung – ist das wohl größte europäische Forschungszentrum und das größte Forschungszentrum auf dem Gebiet der Kernphysik weltweit. Knapp 3.500 Mitarbeiter werkeln auf dem exterritorialen Gelände nahe der Schweizer Stadt Meyrin, unweit Frankreichs. Am bekanntesten ist das CERN wohl für seinen Teilchenbeschleuniger, den LHC - Large Hadron Collider. Und auch wenn man normalerweise nicht so einfach auf das bewachte Gelände kommt, mancher durfte sich dort - etwa auch bei einem Tag der offenen Tür - umsehen und reichlich Bilder schießen.

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Stadt der Künste und der Wissenschaften


Nein, das da oben ist nicht das Hauptquartier der Föderation der Vereinten Planeten aus StarTrek oder eine geheime Anlage der CIA um genetisch verändertes Marihuana herzustellen, sondern die Stadt der Künste und der Wissenschaften (spa. Ciudad de las Artes y de las Ciencias) im spanischen Valencia. Dieses Science Center (Erkl. bei Wikipedia) umfasst eine riesige Oper, ein Planetarium, ein IMAX-Kino, ein Wissenschaftsmuseum und das größte Aquarium Europas.

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Futuristischer Garten: Das Eden Project


Auf den ersten Blick könnte man meinen, es handle sich um ein Mars-Besiedlungsprojekt der NASA. Dabei sind die gigantischen geodätischen Kuppeln, die eine ehemalige Kaolingrube im britischen Cornwall überspannen allerdings ganz und gar irdisch: Sie bilden nämlich das Eden Project, einen riesigen botanischen Garten – und mit insgesamt 30.000 Quadratmeter überspannter Fläche die derzeit größten Gewächshäuser der Welt. Das größte von ihnen ist der Humid Tropics Biome – er alleine bedeckt eine Fläche von 1,5 Hektar.

Der Hauptgartenkomplex besteht aus den zwei Biodomen, die selbst aus mehreren Kuppeln bestehen, die wiederum von einem einem umfassenden Freiluftgarten umgeben werden. Unter den riesigen Kuppeln gedeihen Pflanzen aus allen möglichen Klimazonen der Welt – von den Tropen über die Subtropen bis hin zum Mittelmeerklima ist alles vertreten. Insgesamt sollen dort derzeit 1.000.000 Pflanzen und auch einige Tierarten – wie Vögel und Schmetterlinge - beheimatet sein. Die meisten von diesen stammen aus aus anderen botanischen Gärten aus Großbritannien oder wurden von Universitäten bereitgestellt. Manche, äußerst seltene Arten, wurden hingegen aus ihren Heimatländern eingeflogen.

Damit jedes Pflänzlein auch optimale Bedingungen erfährt und nicht schon nach wenigen Wochen oder Monaten eingeht wurden knapp 80.000 Tonnen Erde herangeschafft und Biologen und Botaniker engagiert, die sich um die Schützlinge kümmern. Darüber hinaus verrichtet ständig ein komplexes Umweltkontrollsystem seinen Dienst, das Wärme, Luftfeuchtigkeit und etliche weitere Klimafaktoren kontrolliert und reguliert.

Erdacht wurde das Project übrigens von dem Archäologen und Musikproduzenten Tim Smit, der auch die "Lost Gardens of Heligan" in Großbritannien entworfen hat. Seine Pläne sehen vor, dass das Eden Project um einen weiteren Kuppel-Bau, genannt The Edge, erweitert wird. Dieser soll eine gigantische Wüsten und Oasen Landschaft beherbergen, die nur durch Sonnenenergie und Regenwasser am Leben erhalten wird. Finanziert werden sollte The Edge durch einen Finanzierungswettbewerb der 'Big Lottery Fund' – hierbei wurde das Eden Project allerdings von einem Mitbewerber geschlagen. Ob und wann The Edge nun noch realisiert wird ist ungewiss.

Picture 1 (CC) by Kazza, Mizzo, Lils and Daniel | Picture 2 (CC) by JL2003 | Picture 3 (CC) by Martin Pettitt | Picture 4 (CC) by Benjamin A'Lee | Picture 5 (CC) by nick_bl

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Weltraumkolonien – Die Visionen der frühen Raumfahrt


In den frühen Jahren der Raumfahrt und der NASA (und auch ihrer Vorgängerorganisation NACA), als das Millennium noch in einiger Ferne lag, träumten Forscher und Visionäre davon, in wenigen Jahren und Jahrzehnten riesige Weltraumkolonien und Raumstationen im All zuerrichten. Unter den Visionären befanden sich etwa John Desmond Bernal, der 1929 die sogenannte Bernal-Sphäre vorstellte. Hierbei handelt es sich um eine Station, die in ihrem Hauptmodul, einer riesigen Kugel, eine erdähnlichen Lebensraum – samt Wäldern, Häusern und Grünflachen usw. - für bis 30.000 Menschen bieten sollte. Sie wäre eine Art Zwischentopp zwischen Erde, Mond und dem Mars gewesen.

Auch der O’Neill-Zylinder ist ein mehr oder minder bekanntes Konzept. Es wurde von einflussreichen Physiker Gerard O’Neill erdacht, da er die Besiedlung fremder Himmelskörper wie Mond oder Mars für unrentabel hielt. Stattdessen, so seine Ansicht, sollte man künstliche Kolonien im All errichten und dauerhaft bewohnen. Seiner Vorstellung nach wären dieses gigantische, bis zu 30 Kilometer lange und 7 Kilometer breite Zylinder, die durch agrawirtschaftliche Anbauflächen, Nutztierhaltung, Wasserreservoire, Lichtreflexionssysteme und riesige Solarpanele autark bestehen und Wohnraum für mehrere Hunderttausende bis zu einigen Millionen Menschen Wohnraum bieten könnten.

Nicht gar so gigantisch fielen die Pläne für den Stanford Torus – L5 - aus, der, wie der Name vermuten lässt, 1975 an der Stanford University vorgestellt wurde. Bei dieser Raumstation sollte es sich um Donut-förmiges Gebilde handeln, das sich langsam um einen zentralen Mittelbau drehte und, ähnlich wie der O’Neill-Zylinder und die Bernal-Sphäre, einen erdähnlich Lebensraum bieten sollte. Doch statt einer ganzen Stadtbevölkerung sollte der Torus nur knapp 10.000 Menschen beheimaten. Positioniert worden wäre das Gebilde am Lagrange-Punkte L5.

Die NASA-Forscher selbst waren später weit bescheidener als die Visionäre. Sie beschränkten sich, wie die Seiten der Raumfahrbehörde heute zeigen, auf kleinere Außenposten, die aber auch heute noch unmachbar scheinen. Darunter etwa eine Raumstation, welche an die Space Station V aus 2001: Odyssee im Weltraum erinnert oder eine, die stark einem Reißnagel ähnelt. Einzig die Pläne für die Space Station Freedom / Alpha sind wirklichkeitsnah. Sie gehen auf die frühen der 1980er Jahre zurück und bildeten später den Grundstock für die Internationale Raumstation (ISS).

Pictures all Public Domain: 1 by Rick Guidice / NASA Ames Research Center | 2 by NASA Ames Research Center | 3 by NASA Ames Research Center | 4 Don Davis / NASA | 5 & 6 by NASA Ames Research Center

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10 merkwürdige Phobien


In unserer modernen Welt ist es nicht verwunderlich, dass sich so manch einer vor den verschiedensten Dingen fürchtet. Klar, schließlich könnten jeden Moment Terroristen, Zombies oder der Bundesinnenminister über einen herfallen. Doch außer diesen mehr oder minder berechtigten Ängsten existieren auch die sogenannten Phobien, laut Wikipedia krankhafte, das heißt unbegründete und anhaltende Angst vor Situationen, Gegenständen, Tätigkeiten oder Personen, allgemein vor dem phobischen Stimulus. Einige von diesen sind verständlich oder zumindest als relativ 'normal' einzuschätzen, wie etwa die Agliophobie (Angst vor Schmerz) oder Aviotophobie (Angst vor'm Fliegen). Andere hingegen kann man als sonderbar oder sogar bizarr bezeichnen, was für einen Betroffenen sicherlich nicht gerade leicht ist.

10 der merkwürdigsten Phobien habe ich hier mal zusammengetragen.

Anglophobie - Angst vor England
Man mag von England halten was mal will, aber es ist eigentlich ein ziemlich nettes Land. Dennoch gibt es Menschen, die sich vor dem Staat der Angelsachsen fürchten. Und das sogar sehr. Die Angst zentriert sich dabei nicht auf das Land an sich, sondern im speziellen auf die Kultur Englands und der Engländer. Ob dieses die Angst vor dem 'schlechten' englischen Essen mit einschließt ist offen.

Arithmophobie - Angst vor Zahlen
Die Angst vor Zahlen, so meine Infos, soll recht selten sein. Dafür muss das, was die Betroffenen tagtäglich durchleiden einen wahren Horrortrip darstellen. Zahlen finden sich schließlich immer und überall. Fraglich ist, welche Auswirkung die Darstellung der Zahl hat: Erweckt eine römische Zahl die gleiche Angst wie eine Arabische usw.?

Barophobie - Angst vor der Schwerkraft
Bei der Barophobie weiß ich nicht so recht, was ich schreiben soll. Angst vor der Schwerkraft ist für mich praktisch unvorstellbar, schließlich erlebt man diese zu jedem möglichen Zeitpunkt. Es sei denn, man ist Astronaut und hin und wieder auf der ISS oder dem Spaceshuttle beheimatet – und auch dort existiert freilich ein gewisses Maß an Gravitation.

Auroraphobie - Angst vor Nordlichtern
Ich bin ziemlich sicher, dass man die Angst vor Nordlichtern, also der Furcht vor Aurora Borealis, in unseren Breiten recht selten antreffen wird. Auch sonst bin ich überzeugt, dass es nicht allzu viele Menschen gibt, die dieses eigentlich wunderschöne Naturschauspiel als krankhaft beängstigend empfinden. Aber zugegeben: Etwas gespenstisches haben die flimmernden Lichterbänder schon.

Hypnotopophobie - Angst vor dem Bettenmachen
Jeder der die Grundausbildung der Bundeswehr mitmachte und einen grausigen Ausbilder hatte, wird wissen, dass Bettenmachen (bzw. Bett herrichten) tatsächlich der Horror sein kann. Doch dass es das ganze auch als handfeste Phobie geben kann ist mehr als bedenklich.

Apeirophobie - Angst vor der Unendlichkeit
Dieses ist ebenfalls eine Phobie, die ich mir nur schwerlich vorstellen kann. Schließlich ist die Unendlichkeit einerseits eine Sache der Definition – sowohl philosophisch als auch wissenschaftlich - und zweitens hängt hierbei doch vieles vom eigenen Weltbild und Wissen ab. So kann der Weltraum, wenn man diesen als unendlich betrachtet, Angst einflößend sein oder, wenn man Anhänger der Expansionsthese ist, nicht. Und wie war das noch gleich mit der menschlichen Dummheit ... ?

Panophobie (auch Panphobie, Omniphobie usw.) - Angst vor Allem
Klingt irgendwie witzig ist's aber bestimmt nicht. Darüber hinaus ist die Umschreibung "Angst vor Allem" nicht ganz korrekt, denn derjenige der darunter leidet erlebt häufig eine Angst ohne deren genaue Ursache zu kennen. Der Auslöser der Furcht könnte – theoretisch - also alles mögliche sein – auch Nichts.

Coulrophobie – Angst vor Clowns
Die Angst vor Clowns ist eigentlich keine Seltenheit. Zumindest bei Kindern ist sie in frühen Jahren sogar recht häufig, doch meist verfliegt sie mit dem Alter. Dennoch gibt es nicht selten auch Teenager und Erwachsene die sich vor den geschminkten Spaßmachern fürchten. Clowns und die Angst vor ihnen gehören seit langen Jahren zur US-Popkultur und werden regelmäßig in den Medien verwurstet: "Can't sleep, clown will eat me!"

Sesquipedalophobie – Angst vor langen Wörtern
Ja, es gibt Menschen denen lange Wörter Angst und Schrecken ins Gebein jagen. Insbesondere in Deutschland wird man von diesen Monstern der Schreibkunst nicht gerade verschont. Und auch ein Waliser mit Sesquipedalophobie, die auch Hippopotomonstrosesquippedaliophobie genannt wird, wird es nicht gerade leicht haben, wenn er denn das Walisische in Ehren hält.

Arachibutyrophobie - Angst, dass Erdnussbutter am Gaumen klebenbleibt
Bei der Arachibutyrophobie dachte ich zunächst, dass es sich wahrscheinlich um einen Schreibfehler oder eine fehlerhafte Übersetzung handeln müsse, doch bei einen Blick ins englische Web wurde ich eines Besseren belehrt. Es existiert wirklich eine krankhafte Angst davor, dass einem Erdnussbutter am Gaumen (oder auch allgemein in Mund) kleben bleibt. Wie viele Menschen unter dieser Angst leiden ist leider nicht bekannt.

Picture1 (CC) by Sam UL | Picture2 (CC) by nick_russill | Picture3 by fox


Quelle: Wikipedia

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