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Die Georgia Guidestones


Auf eine kleinen Hügel in Elbert County im US-Bundesstaat Georgia wird Ende der 70er Jahre ein riesiges Monument aus Granit aufgestellt. Vier riesige Steinplatten zentriert um eine Stele und abgedeckt von einem Deckstein ragen sechs Meter in die Höhe – die Georgia Guidestones. Auf ihnen eingraviert: zehn Verhaltensrichtlinien für die gesamte Menschheit – abgefasst in zwölf Sprachen. Das mysteriöse: wer das „amerikanische Stonehenge“, wie es gerne bezeichnet wird, aufstellen ließ, ist gänzlich unbekannt.

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Das tiroler Atlantis


Im westlichen Südtirol liegt der Reschensee – und damit das Atlantis Südeuropas. Denn in dem künstlichen Stausee befinden sich die Überreste der Dörfer Graun und Reschen. Beide wurden im Jahr 1950 weitestgehend gesprengt und beim anschließenden Aufstauen des Sees überflutet. Heute zeugt nur noch der romanische Turm der Dorfkirsche Alt-Graun von den einstigen Dörfern, der aus Denkmalschutzgründen nicht zerstört werden durfte.

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Der Schuh-Baum von Middlegate


Der US Highway 50 wird als die Loneliest Road in America bezeichnet. Tatsächlich begegnet man auf der 4846-km-Strecke, die einmal von Ost nach West führt, zeitweise niemanden. Ein, zwei und vielleicht auch drei Stunden ist's möglich, das Teilstück durch Nevada zu fahren, ohne auch nur ein einziges entgegenkommendes Auto zu sehen. Dafür bietet sich abseits der Straße aber so manch anderer Anblick, der es durchaus wehrt ist, dafür auch mal rechts ranzufahren: etwa der Shoe Tree of Middlegate.

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Die Architektur des Oscar Niemeyer


Oscar Ribeiro de Almeida Niemeyer Soares Filho, wohl besser bekannt als Oscar Niemeyer, ist für mich einer der prägensten Architekten überhaupt. Denn was der Brasilianer mit deutschen Vorfahren an Bauten erdachte und realisierte, das gab's vorher so noch gar nicht. Oder höchstens in Science-Fiction-Filmen. Denn Niemeyers Architektur wirkt wie aus einer fernen Welt oder noch weit entfernten utopischen Zukunft. Gigantische geschwungene Wände, weiße Fassaden und große dunkle Fensterflächen zeichnen seinen Stil aus.

Aber schaut selbst.

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Das Telectroscope


Das auf diesen Bildern ist kein notgelandetes SteamPunk-Raumschiff, sondern das Telectroscope, eine ziemlich spektakuläre Kunstaktion. Der Künstler Paul St. George behauptet, dass sein Urgroßvater Alexander Stanhope St. George einst die Idee zum diesem Wunderwerk der Technik hatte: Einem teleskopartigen Apparat, der New York und London visuell über einen langen Sichttunnel verbindet. Nachdem Beginn der Arbeiten seines Urgroßvaters habe es allerdings Schwierigkeiten gegeben, weshalb das Projekt abgebrochen wurde.

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Die Maschinentiere von Nantes


Im kleinen französischen Ort Nantes ist seit Juni 2007 eine äußerst merkwürdige Attraktion zu bestaunen, die Les Machines de l'Ile Nantes – zu Deutsch: Die Maschinen von der Insel Nantes. In einer ehemaligen Schiffswerft der Stadt und ab und an auf den Straßen kann man kleine und zum Teil gigantische Tiere aus Stahl, Holz, pneumatischen Teilen und unzähligen Zahnrädern bewundern, welche sich sogar bewegen können.

Die Sammlung umfasst derzeit unter anderem einen riesigen, mehrere Tonnen schweren Elefanten, einige obskure Meerestiere. Viele mehr, darunter auch Vögel, sollen in den kommenden Jahr noch dazu stoßen. Einige der Schöpfer dieser obskuren Tiere sind ehemalige Mitarbeiter des bekannten Straßenzirkus Royal de Luxe, der schon seit längerem – angefangen in Nantes, 2005 - mit einer ähnliche Show namens La visite du sultan des Indes sur son éléphant à voyager dans le temps (wiki) – etwa Der Besuch des Sultans von Indien auf seinen zeitreisenden Elefanten – durch die Lande und von Stadt zu Stadt zieht.

Am beeindruckendsten ist wohl der riesige mechanische Elefant der Show. Dieser ist knapp 11 Meter hoch, mit Stoßzähnen mehr 20 Meter lang und bringt nahezu 40 Tonnen auf die Wage.

Weitere Bilder findet ihr hier und hier. Bilder von der Show La visite du sultan usw. findet ihr hier und hier.

All Pictures (CC) by claude44

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10 merkwürdige Statuen und Skulpturen - Teil 1


Free Stamp - Cleveland
Der Free Stamp in Cleveland. Er ist ein mehrere Meter hohe Skulptur von Coosje van Bruggen, der noch weitere ähnliche Kunstwerke geschaffen hat.


Body Parts - Salt Lake City
"Körperteile" ist eine ominöse Skulptur im Gilgal Sculpture Garden in Salt Lake City.


Das "hängende Pferd" - Prag
Eine merkwürdige Skulptur in einem Einkaufszentrum irgendwo in Prag, Tschechien.


Grifo Mágicoe - Cadiz
Der "magische Wasserhahn" im spanischen Cadiz.


Charles La Trobe - Melbourne
Eine "zeitgenössische" Statue des Feldherrn Charles La Trobe. Sie war nur kurzzeitig in Melbourne ausgestellt worden und war schon Ende 2006 entfernt worden. Mittlerweile ist sie im Besitz der La Trobe University.


Pictures (CC) 5 by SplaTT | 4 by emijrp(wiki) | 3 by Jon's pics | 2 by the DesertSage | 1 by zoonabar

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10 merkwürdige Statuen und Skulpturen - Teil 2


Fremont Troll - Seattle
Der Fremont Troll ist ein Gemeinschaftsprojekt mehrerer bekannter US-Künstler. Er wurde im Jahre 1990 unter der Aurora Bridge in Seattle angefertigt und ist nahezu 5 Meter hoch.


Leider keine Infos dazu.


Ecoute – Paris
Ecoute (frnz. Zuhören/Abhören) ist eine Skulptur von Henri de Miller. Sie befindet sich in Paris unweit der Kirche Saint-Eustache.


Ginza Skulptur - Tokyo
Eine merkwürdige Skulptur auf einem öffentlichen Platz im Bezirk Ginza in Tokyo.


Dali Clock - London
Eine Quasi-Umsetzung von Salvador Dalís "Die zerrinnende Zeit". Die Skulptur steht in London unweit des Big Ben.


Pictures (all CC) 5 by DFSHAW | 4 by neepster | 3 by John Cohen | 2 by hapinachu | 1 by dherrera_96

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10 merkwürdige Phobien


In unserer modernen Welt ist es nicht verwunderlich, dass sich so manch einer vor den verschiedensten Dingen fürchtet. Klar, schließlich könnten jeden Moment Terroristen, Zombies oder der Bundesinnenminister über einen herfallen. Doch außer diesen mehr oder minder berechtigten Ängsten existieren auch die sogenannten Phobien, laut Wikipedia krankhafte, das heißt unbegründete und anhaltende Angst vor Situationen, Gegenständen, Tätigkeiten oder Personen, allgemein vor dem phobischen Stimulus. Einige von diesen sind verständlich oder zumindest als relativ 'normal' einzuschätzen, wie etwa die Agliophobie (Angst vor Schmerz) oder Aviotophobie (Angst vor'm Fliegen). Andere hingegen kann man als sonderbar oder sogar bizarr bezeichnen, was für einen Betroffenen sicherlich nicht gerade leicht ist.

10 der merkwürdigsten Phobien habe ich hier mal zusammengetragen.

Anglophobie - Angst vor England
Man mag von England halten was mal will, aber es ist eigentlich ein ziemlich nettes Land. Dennoch gibt es Menschen, die sich vor dem Staat der Angelsachsen fürchten. Und das sogar sehr. Die Angst zentriert sich dabei nicht auf das Land an sich, sondern im speziellen auf die Kultur Englands und der Engländer. Ob dieses die Angst vor dem 'schlechten' englischen Essen mit einschließt ist offen.

Arithmophobie - Angst vor Zahlen
Die Angst vor Zahlen, so meine Infos, soll recht selten sein. Dafür muss das, was die Betroffenen tagtäglich durchleiden einen wahren Horrortrip darstellen. Zahlen finden sich schließlich immer und überall. Fraglich ist, welche Auswirkung die Darstellung der Zahl hat: Erweckt eine römische Zahl die gleiche Angst wie eine Arabische usw.?

Barophobie - Angst vor der Schwerkraft
Bei der Barophobie weiß ich nicht so recht, was ich schreiben soll. Angst vor der Schwerkraft ist für mich praktisch unvorstellbar, schließlich erlebt man diese zu jedem möglichen Zeitpunkt. Es sei denn, man ist Astronaut und hin und wieder auf der ISS oder dem Spaceshuttle beheimatet – und auch dort existiert freilich ein gewisses Maß an Gravitation.

Auroraphobie - Angst vor Nordlichtern
Ich bin ziemlich sicher, dass man die Angst vor Nordlichtern, also der Furcht vor Aurora Borealis, in unseren Breiten recht selten antreffen wird. Auch sonst bin ich überzeugt, dass es nicht allzu viele Menschen gibt, die dieses eigentlich wunderschöne Naturschauspiel als krankhaft beängstigend empfinden. Aber zugegeben: Etwas gespenstisches haben die flimmernden Lichterbänder schon.

Hypnotopophobie - Angst vor dem Bettenmachen
Jeder der die Grundausbildung der Bundeswehr mitmachte und einen grausigen Ausbilder hatte, wird wissen, dass Bettenmachen (bzw. Bett herrichten) tatsächlich der Horror sein kann. Doch dass es das ganze auch als handfeste Phobie geben kann ist mehr als bedenklich.

Apeirophobie - Angst vor der Unendlichkeit
Dieses ist ebenfalls eine Phobie, die ich mir nur schwerlich vorstellen kann. Schließlich ist die Unendlichkeit einerseits eine Sache der Definition – sowohl philosophisch als auch wissenschaftlich - und zweitens hängt hierbei doch vieles vom eigenen Weltbild und Wissen ab. So kann der Weltraum, wenn man diesen als unendlich betrachtet, Angst einflößend sein oder, wenn man Anhänger der Expansionsthese ist, nicht. Und wie war das noch gleich mit der menschlichen Dummheit ... ?

Panophobie (auch Panphobie, Omniphobie usw.) - Angst vor Allem
Klingt irgendwie witzig ist's aber bestimmt nicht. Darüber hinaus ist die Umschreibung "Angst vor Allem" nicht ganz korrekt, denn derjenige der darunter leidet erlebt häufig eine Angst ohne deren genaue Ursache zu kennen. Der Auslöser der Furcht könnte – theoretisch - also alles mögliche sein – auch Nichts.

Coulrophobie – Angst vor Clowns
Die Angst vor Clowns ist eigentlich keine Seltenheit. Zumindest bei Kindern ist sie in frühen Jahren sogar recht häufig, doch meist verfliegt sie mit dem Alter. Dennoch gibt es nicht selten auch Teenager und Erwachsene die sich vor den geschminkten Spaßmachern fürchten. Clowns und die Angst vor ihnen gehören seit langen Jahren zur US-Popkultur und werden regelmäßig in den Medien verwurstet: "Can't sleep, clown will eat me!"

Sesquipedalophobie – Angst vor langen Wörtern
Ja, es gibt Menschen denen lange Wörter Angst und Schrecken ins Gebein jagen. Insbesondere in Deutschland wird man von diesen Monstern der Schreibkunst nicht gerade verschont. Und auch ein Waliser mit Sesquipedalophobie, die auch Hippopotomonstrosesquippedaliophobie genannt wird, wird es nicht gerade leicht haben, wenn er denn das Walisische in Ehren hält.

Arachibutyrophobie - Angst, dass Erdnussbutter am Gaumen klebenbleibt
Bei der Arachibutyrophobie dachte ich zunächst, dass es sich wahrscheinlich um einen Schreibfehler oder eine fehlerhafte Übersetzung handeln müsse, doch bei einen Blick ins englische Web wurde ich eines Besseren belehrt. Es existiert wirklich eine krankhafte Angst davor, dass einem Erdnussbutter am Gaumen (oder auch allgemein in Mund) kleben bleibt. Wie viele Menschen unter dieser Angst leiden ist leider nicht bekannt.

Picture1 (CC) by Sam UL | Picture2 (CC) by nick_russill | Picture3 by fox


Quelle: Wikipedia

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Paris: Bilder der Stadt unter der Stadt


Wenn ich mir die Bilder in der Flickr-Gruppe Paris Underground und der Seite Comperes.org so anschaue, dann denke ich, dass ich bestimmt nicht gern alleine in den dunklen Gängen, U-Bahn-Tunneln und Katakomben der Stadt der Liebe herum schlendern würde. Und auch in Begleitung scheint eine Erkundung des Pariser Untergrunds keine Spaßveranstaltung zu sein – zumindest, wenn man abseits der erlaubten Wege geht.

Der Großteil der "Stadt unter der Stadt" besteht aus ehemaligen unterirdischen Steinbrüchen. Von diesem wurde einige später zu einem Beinhaus umfunktioniert, in dem die Überreste von Millionen Pariser Bürgern Platz fanden. Über einen weiteren großen Teil erstrecken sich alte Versorgungs- und Abwasserkanäle der Stadt, die wie ein riesiges Labyrinth wirken sollen. Und der Rest des Untergrundes wird schließlich von teils in Betrieb befindlichen und teils stillgelegten U-Bahn-Tunneln beansprucht.


Picture 1 (CC) by wallyg | Picture 2 (CC) by wallyg | Picture 3 (CC) by Éole | Picture 4 (CC) by Jef Poskanzer | Picture 5 (CC) by Jef Poskanzer

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Große Kunst mit kleinen dänischen Männchen


Lunch Atop a Skyscraper inszeniert mit Lego-Figuren. Wenig Aufwand mit großartigem Ergebnis.

Picture (CC) by Balakov

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Beeindruckende Skulptur: Das Erwachen


Es sieht schon obskur aus, was man im East Potomac Park in Washington, D.C. erblicken kann. Inmitten einer Wiese ragen dort ein 5 Meter langer Arm, eine Hand, ein gequält ausschauendes Gesicht, ein angewinkeltes Bein und ein Fuß aus dem Boden hervor. Es sieht aus als wolle sich ein lange begrabener Gigant aus dem festen Boden befreien.

Das merkwürdige Kunstwerk trägt daher treffend den Titel "The Awakening" (dt. Das Erwachen). Es war von J. Seward Johnson, Jr. für die International Sculpture Conference Exhibition im Jahre 1980 angefertigt worden, war jedoch so populär, dass es auch nach deren Ende an seinem Platz verblieb.

Weitere Infos dazu gibt’s in der Wikipedia. Bilder dagegen kann man bei Flickr genügend bei Flickr finden.

Picture 1 (CC) by Jeff Kubina
Picture 2 & 3 (CC) by wilbanks

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Der Park Güell: Ein Kunstwerk


Der Park Güell in Barcelona erinnert irgendwie an ein Fantasy-Spiel. Kein Wunder, wurde er doch von dem Architekten Antoni Gaudi erdacht und umgesetzt, der darin seinen ganz eigenen Stil verewigte. Die weite Anlage umfasst eine Flächte von etwa 17 Hektar und ist mit verschiedenen Terrassen, Häusern und kleinen Kunstwerken übersät.

In Auftrag gegeben worden war der Park von dem Industriellen Eusebi Güell, der sich jedoch überschätze und die Fertigstellung des Parkes nicht sichern konnte. Nichtsdestotrotz ist der unfertige Park ein riesiges Kunst und zählt 1984 zum UNESCO-Welterbe. Weitere Infos gibt’s in der Wikipedia. Weitere Bilder auch.

Pciture1 (CC) by tmesis
Picture2 (CC) by lorentey

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