Die Klöster von Metéora


Im griechischen Pindos-Gebirge, unweit von Kalambaka, findet sich eine der beeindruckensten Anblicke, den man überhaupt zu Gesicht bekommen kann. Auf unzähligen großen und kleinen Sandsteinfelsen, die weit in den Himmel ragen, sind 24 Klöster und Eremitagen erbaut. Treffenderweise tragen diese den Namen "Metéora", was in etwa soviel wie "in der Luft schwebend" oder auch "hoch im Himmel" bedeutet.

Freilich sind Klöster aufgrund ihrer isolierten Lage – und teils etliche hundert Meter über dem Grund - nur schwer zu erreichen, weshalb einige von ihnen mittlerweile verlassen und dem Verfall preisgegeben sind. Von wenigen existieren schon seit Jahren nur noch Ruinen und Mauerreste. Noch sechs der beeindruckenden Bauten werden überhaupt bewohnt und von Mönchen in Stand gehalten. Eines von ihnen, das Metamórphosis, ist gleichzeitig das größte Kloster von Metéora. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war es nur über Strickleitern und einen improvisierten Windenaufzug zu erreichen.

Im Jahr 1988 wurden die Klöster von Metéora – als auch das Gebiet Metéora – zum UNESCO-Weltkulturerbe und Weltnaturerbe erklärt.

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