Die Geisterstadt Randsburg

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Gold zieht Menschen an: eine Weisheit, die sich vor allem im 19ten Jahrhundert bewies. Seinerzeit entstanden viele Städte in den USA alleinig, da dort das große Geld lockte. Eine davon war Randsburg, California. Als dort um 1895 in der Rand-Mine Gold entdeckt wurde, verbreitete sich die Nachricht des Fundes schnell. Innerhalb von Monaten formte sich aus einer Ansammlung von Zelten und windschiefen Hütten ein opulentes Camp mit etlichen Bewohnern. Und innerhalb von wenigen Jahren erwuchs aus dem Camp ein beachtliches Städtchen mit Bars, Saloons, Läden und einem offiziellem Postamt. Um 1900 wohnten etwa 4.000 Menschen in Randsburg und brachten so Leben in den sonst so kargen Landstrich, der von Hitze, Sand und Wasserarmut dominiert wird.

Heute jedoch ist vom florierenden Stadtleben nichts mehr übrig. Nachdem sich der Fluss an Gold über die Jahre erschöpfte – Millionen von Dollar wurden aus dem Fels geholt – und die Ansiedlung im Nirgendwo sonst keinen Reiz versprüht oder Möglichkeiten bietet, den eigenen Lebensunterhalt zu sichern, verließen viele der Einwohner den Ort. Lediglich wenige Dutzend Menschen leben heute noch in Randsburg – Aussteiger, Nachkommen der einstigen Goldgräber und jene, die die Einsamkeit suchen. Dank des trockenen Klimas sind viele der Gebäude aus der guten alten Zeit aber auch heute noch erhalten und können besichtigt werden. Zudem ist Randsburg zumindest optisch vielen vertrauter als man denken mag. Die Gebäude der Stadt dienten so einigen Filmen als Set - unter anderem dem Sci-Fi-Western-Streifen Cowboys & Aliens.

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(All Pics CC - 1,2,4,5,6,7 by Don Graham, 3 by Shayan)