Paris: Bilder der Stadt unter der Stadt


Wenn ich mir die Bilder in der Flickr-Gruppe Paris Underground und der Seite Comperes.org so anschaue, dann denke ich, dass ich bestimmt nicht gern alleine in den dunklen Gängen, U-Bahn-Tunneln und Katakomben der Stadt der Liebe herum schlendern würde. Und auch in Begleitung scheint eine Erkundung des Pariser Untergrunds keine Spaßveranstaltung zu sein – zumindest, wenn man abseits der erlaubten Wege geht.

Der Großteil der "Stadt unter der Stadt" besteht aus ehemaligen unterirdischen Steinbrüchen. Von diesem wurde einige später zu einem Beinhaus umfunktioniert, in dem die Überreste von Millionen Pariser Bürgern Platz fanden. Über einen weiteren großen Teil erstrecken sich alte Versorgungs- und Abwasserkanäle der Stadt, die wie ein riesiges Labyrinth wirken sollen. Und der Rest des Untergrundes wird schließlich von teils in Betrieb befindlichen und teils stillgelegten U-Bahn-Tunneln beansprucht.


Picture 1 (CC) by wallyg | Picture 2 (CC) by wallyg | Picture 3 (CC) by Éole | Picture 4 (CC) by Jef Poskanzer | Picture 5 (CC) by Jef Poskanzer

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Große Kunst mit kleinen dänischen Männchen


Lunch Atop a Skyscraper inszeniert mit Lego-Figuren. Wenig Aufwand mit großartigem Ergebnis.

Picture (CC) by Balakov

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Der Kenotaph für Isaac Newton


Gigantomanie ist im Allgemeinen stets negativ geprägt, doch der Entwurf des Architekten Étienne-Louis Boullée für einen Kenotaph (ein Scheingrab/ Ehrenmal) für Isaac Newton aus dem Jahr 1784 ist nicht nur beeindruckend sondern auch wegweisend gewesen. Nicht umsonst steht in der Wikipedia, dass das Konzept Architekturgeschichte geschrieben hat.

Boullée sah vor, einen hohen kreisförmigen Gedenkpalast zu errichten, dessen Hauptteil eine riesige, etwa 150 Meter hohe – und zudem hohle - Kugel bilden sollte. Diese sollte mit etlichen kleinen und größeren Löchern durchsetzt sein, so, dass man im Inneren das Gefühl hätte, den Sternenhimmel zu betrachten – was die Bedeutung des Lichte in der Forschung Newtons hervorheben sollte. Erreichbar sein sollte das Innere nur über einen finsteren Tunnel, durch den der Effekt noch verstärkt werden sollte.

Der bahnbrechende Entwurf für den Kenotaph ist nie umgesetzt worden. Verschiedene Ideen und Designansätze finden sich aber auch heute noch in vielen Gebäuden wieder.

Weitere Bilder und Infos gibt's hier und hier.

Picture by Étienne-Louis Boullée - Public Domain

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Beeindruckende Skulptur: Das Erwachen


Es sieht schon obskur aus, was man im East Potomac Park in Washington, D.C. erblicken kann. Inmitten einer Wiese ragen dort ein 5 Meter langer Arm, eine Hand, ein gequält ausschauendes Gesicht, ein angewinkeltes Bein und ein Fuß aus dem Boden hervor. Es sieht aus als wolle sich ein lange begrabener Gigant aus dem festen Boden befreien.

Das merkwürdige Kunstwerk trägt daher treffend den Titel "The Awakening" (dt. Das Erwachen). Es war von J. Seward Johnson, Jr. für die International Sculpture Conference Exhibition im Jahre 1980 angefertigt worden, war jedoch so populär, dass es auch nach deren Ende an seinem Platz verblieb.

Weitere Infos dazu gibt’s in der Wikipedia. Bilder dagegen kann man bei Flickr genügend bei Flickr finden.

Picture 1 (CC) by Jeff Kubina
Picture 2 & 3 (CC) by wilbanks

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Der Park Güell: Ein Kunstwerk


Der Park Güell in Barcelona erinnert irgendwie an ein Fantasy-Spiel. Kein Wunder, wurde er doch von dem Architekten Antoni Gaudi erdacht und umgesetzt, der darin seinen ganz eigenen Stil verewigte. Die weite Anlage umfasst eine Flächte von etwa 17 Hektar und ist mit verschiedenen Terrassen, Häusern und kleinen Kunstwerken übersät.

In Auftrag gegeben worden war der Park von dem Industriellen Eusebi Güell, der sich jedoch überschätze und die Fertigstellung des Parkes nicht sichern konnte. Nichtsdestotrotz ist der unfertige Park ein riesiges Kunst und zählt 1984 zum UNESCO-Welterbe. Weitere Infos gibt’s in der Wikipedia. Weitere Bilder auch.

Pciture1 (CC) by tmesis
Picture2 (CC) by lorentey

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10 bemerkenswerte Monumente und Denkmäler - Teil2


San Jacinto Monument
Im schönen Harris County nahe Baytown steht abseits von Hafen- und Wohnalagen das San Jacinto Monument, welches 174 Meter weit in den Himmel ragt. Gekrönt wird der riesige Obelisk von einem 10 Meter hohen Stern – dem Lone Star. Das hohe Monument ist den Helden der Schlacht von San Jacinto gewidmet, welche damit einst die Unabhängigkeit Texas' erstritten.


Das Denkmal 'Für die Eroberer des Weltraums'
Das Denkmal 'Für die Eroberer des Weltraums' in Moskau wurde im Jahre 1964 eröffnet und ist den sowjetischen Beteiligten des Raumfahrtprogrammes gewidmet. Es besteht aus einem knapp 107 Meter hohen Obelisken, der sich rückwärtig über das darunter liegende 'Museum der Kosmonautik' zieht. An der Spitze des mit Titan verkleideten Konstrukts befindet sich eine kleine stilisierte Rakete. Unweit des Denkmals erstreckt sich der Pfad der Kosmonauten, an dem Skulpturen von Yuri Gagarin, Sergey Korolyov und anderen Berühmtheiten der russischen Raumfahrt aufgestellt sind.


Das Mutterland
Rodina Mat' Zovyot! (dt. Mutter Heimat ruft! oder auch Das Mutterland ruft! bzw. Mutterland) ist die größte freistehende Statue der Welt. Sie wurde von dem Künstler Jewgeni Wiktorowitsch Wutschetitsch designed und von der russischen Regierung zum Gedenken an die Schlacht von Stalingrad auf dem Mamajew-Hügel bei Wolgograd errichtet. Die Statue 'Mutterland' ist insgesamt 85 Meter hoch und hat ein Gewicht von knapp 8000 Tonnen. Alleine das Schwert hat eine Länge von über 30 Metern.


Ushiku Daibutsu
Der Ushiku Daibutsu ist, wie der japanische Name vermuten lässt, ein "großer Buddha" in der Stadt Ushiku. Und tatsächlich ist die Darstellung des aufrecht stehenden Buddha ziemlich groß: Mit knapp 100 Metern Höhe und einem Gewicht von mindestens 4000 Tonnen ist die Statue die größte Buddha-Darstellung der Welt. Erhöht wird die Gesamtgröße nochmals durch einen 20 Meter hohen lotusförmigen Sockelbau auf dem der Buddha steht.


The Beacon of Progress
Im Jahre 1900 hatte der französisch-amerikanische Architekt Constant-Désiré Despradelle vom MIT ein riesiges Denkmal erdacht, welches dem Fortschritt und den Vereinigten Staaten gewidmet werden sollte. Despradelles "Beacon of Progress" (dt. etwa Leuchtturm des Forschritts) sollte ein 475 Meter hoher Koloss aus einem riesigen Obelisken, etlichen Statuen, Treppen und Fresken werden. Standort hätte der Jackson Park (der Platz der 1893er Weltausstellung) in Chicago nahe dem Lake Michigan werden sollen. Alleine wegen der unabsehbaren Materialkosten wurde das Projekt nie verwirklicht.



Picture 1 (CC) by
ljmacphee
Picture 2 (CC) by Argenberg
Picture 3 (CC) by kamoda
Picture 4 (CC) by aerogoat
Picture 5 - Drawn 1900 - Public Domain

Quellen: Wikipedia, Spektrum der Wissenschaft 2/2000

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