Fahrtipps der US-Cops!



Dass US-Polizeibeamte nicht gleich gute Fahrer sind ist klar, aber dennoch bekommen die Jungs in den USA ein paar gute Tipps beigebracht, die durchaus auch für den Durchschnittsfahrer interessant sein könnten. Einige davon wurden bei AOL auto veröffentlicht und ich habe mir einfach mal erlaubt ein paar davon ins Deutsche zu übertragen.

Hände:
Am wichtigsten beim Fahren sind wahrscheinlich die Hände, den ohne die kann man nicht lenken nicht schalten und so gut wie eigentlich gar nicht's machen. Daher immer auf die Hände achten! Den Jungs an den Polizeiausbildungszentren soll, um ihnen die Wichtigkeit einer guten "Handhaltung" zu verdeutlichen, folgende Geschichte erzählt werden.

Ein Polizist fuhr mit seinem Wagen und lenkte mit einer Hand, so dass sich sein Handgelenkt oben mittig am Lenkrad befand, als er dann plötzlich in einen Wagen fuhr, der vor ihm auftauchte. Folge: Der Airbag blies sich auf und brach ihm den Unterarmarm und seine nach hinten schießende Hand schlug ihn die Vorderzähne aus. Nicht schön, oder?

Um derartiges zu vermeiden wird an den den Polizeischulen gesagt, dass man die Hände auf 3 und 9 Uhr halten soll. Wenn's unbedingt sein muss, geht auch 4 und 8 Uhr. Ansonsten wird weiterhin vorgeschlagen, die "shuffle steering"-Technik zu lernen. Hierbei wird nicht in einem Zug, sondern mit Nachgreifen gelenkt, so dass die Hände ihre Position nur minimal verändern.

Fenster:
Wie weiter empfohlen wird, sollten die Scheiben der Seitenfenster entweder ganz offen oder ganz geschlossen sein. Denn falls es zu einem Seitenaufprall kommt, könnte dein Kopf gegen die hervorstehende Scheibe schlagen und eklatante Schäden erleiden. Zwar wird man sicherlich nicht gleich durch eine Scheibe geköpft, aber ein Bruch der Halswirbelsäule hat in etwa die gleichen unschönen Folgen-

Türen:
Auch beim Fahren, Türen abschließen. Wie die Fahrlehrer der Polizeiausbildungszentren meinen, soll ein abgeschlossene Tür bei einem schweren Crash eine 10 mal höhrere Chance haben geschlossen zu bleiben, als eine unabgeschlossene. Dass das während eines Unfalls von Vorteil ist, daran sollte kein Zweifel bestehen.

Rückwärts einparken:
Mit dem Wagen rückwärts einzuparken ist für viele zu aufwendig. Klar, geht mir ebenso. Laut den US-Cops hat rückwärts einparken allerdings seine Vorteile, die man nicht außer Acht lassen sollte. Erstmal kann man so natürlich beim Ausparken viel besser den Verkehr beachten, wenn man raus fährt und dann spart natürlich auch Zeit, falls man in Eile ist. Kurz, prägnant und sinnig.

Bremsen:
Mir, wie vielen anderen sicher auch, wurde in der Fahrschulen gesagt, dass es egal sei, mit welchem Fuß man auf die Bremse tritt. Bei der US-Polizei ist das aber anders. Den Jungs wird beigebracht, dass sie möglichst immer mit dem rechten Fuß bremsen sollen. Denn in Panik kommen viele mit dem Linken sowohl auf Gas und Bremse – und besonders effektiv ist das nicht gerade, vor allem bei einer Notbremsung.

... die restlichen Tipps lest ihr euch am besten bei AOL auto durch.

Picture (CC) by jez.atkinson